Hubert Ettl (Hrsg.): Bayerischer Wald

29,80 EUR
inkl. 7% MwSt.

Hubert Ettl (Hrsg.:)
Bayerischer Wald
Ein ReiseLeseBuch

2011, mit 130 Schwarzweiß-Fotos, fest gebunden, Fadenheftung, Format 22 x 28 cm, 176 S., 29,80 Euro
ISBN 978-3-929517-49-1


Mit Text- und Bildbeiträgen von
Günther Bauernfeind, Herbert Becker, Joseph Berlinger, Manfred Böckl, Friedrich Brandl, Ulrich Effenhauser, Hubert Ettl, Herbert Grabe, Harald Grill, Franz Hintermann, Michaela Karl, Karl Krieg, Reiner Kunze, Hermann Lenz, Joachim Linke, Emerenz Meier, Bruno Mooser, Friedrich Mülder, Martin Ortmeier, Karl-Heinz Paulus, Herbert Pöhnl, Kristina Pöschl, Karl-Heinz Reimeier, Rupert Schützbach, Bernhard Setzwein, Adalbert Stifter, Olaf Unverzart, Albert Uschold, Andreas Vollstädt, Anna Wheill, Doris Zitzelsberger


Foto: Herbert Pöhnl                                                                         Foto: Bruno Mooser


Vor zwanzig Jahren begann der Verlag, neue literarische Reisebegleiter zu einigen bayerischen Regionen und Städten sowie zu unserem Nachbarland Böhmen aufzulegen. Mit Begeisterung wurden diese ReiseLeseBücher, die unterhaltsam und informativ zugleich die Landstriche jenseits der Prospektidylle porträtieren, aufgenommen. Von den sieben Bänden sind die meisten inzwischen vergriffen, so auch das Lesebuch Bayerischer Wald aus dem Jahr 1993. Mit diesem Band wird die vielgelobte Reihe mit neuen Texten und veränderter Gestalt wiederaufgenommen. Auf "Bayerischer Wald" folgte 2013 "Niederbayern".

Geblieben ist das Konzept eines vielseitigen Zusammenspiels von Texten und Bildern, geblieben ist auch die Schwarzweißfotografie, mit deren Charme und Ästhetik der Flut bunter Bilder ein Kontrapunkt gesetzt werden soll. Als Bildband und Lesebuch zugleich möchte der neue Band sowohl den Gästen als auch den Einheimischen den Landstrich neu vorstellen.

Foto: Franz Hintermann


Herbert Becker: Angekommen
Reiner Kunze: sommers täglich 5 uhr 30
Harald Grill: Wohin sollen wir gehen
Ulrich Effenhauser: Rundinger Auftritte
Manfred Böckl: Immer wieder auf den Spuren der Kelten
Karl-Heinz Reimeier: acker
Günther Bauernfeind: Wenn du nach Neukirchen kommst, lass für mich auch eine Perle fallen!
Olaf Unverzart: Daheim. Eine Fotoserie
Martin Ortmeier: Steinbacköfen
Michaela Karl: Das Leben meiner Mutter
Joseph Berlinger: Ich Soldatenfotozerkritzler
Anna Wheill: Zurückbleiben
Franz Hintermann: Steinbruch Kirchenstein. Eine Fotoserie
Friedrich Brandl: glasmuseum
Doris Zitzelsberger: Wo schlägt das gläserne Herz Frauenaus?
Hubert Ettl: Da hat einer nicht nur einen Traum
Karl Krieg: Pendeln in die Zukunft
Herbert Pöhnl: Heimat Bayerischer Wald. Eine Fotoserie
Bernhard Setzwein: Die herzynischen Elche
Hermann Lenz: Heut gingen sie auf einem Höhenweg
Emerenz Meier: Mein Wald, mein Leben
Herbert Pöhnl: Unterwegs in einem unbekannten, aufregenden Wald
Adalbert Stifter: Etwas Furchtbares und großartig Erhabenes
Kristina Pöschl: Eschenski und Haselnussstecken
Joachim Linke: Vorfrühlingstour im Vorwald
Friedrich Mülder: Die Wegkreuze warten
Andreas Vollstädt: Der wirkliche, wahre Wandergenuss
Rupert Schützbach: Ilz-Saga

Mit diesem völlig neuen Band zum Bayerischen Wald nehmen wir nun die Reihe nach einer kleinen Pause wieder auf und ändern auch ihr Gesicht etwas. Geblieben ist das Konzept eines vielseitigen Zusammenspiels von Texten und Bildern, geblieben sind wir auch bei der Schwarzweißfotografie, mit deren Charme und Ästhetik wir in der Flut bunter Bilder und Bildchen einen Kontrapunkt setzen wollen.

Als Bildband und Lesebuch zugleich möchte der neue Band sowohl den Gästen im Bayerischen Wald als auch den Einheimischen diesen herrlichen Landstrich neu vorstellen, das große Waldland in der Mitte Europas, das zusammen mit dem tschechischen Böhmerwald das grüne Dach Europas bildet. Der Wald, wie er zuweilen nur kurz genannt wird, ist zu einem der beliebtesten deutschen Urlaubsziele geworden. Vieles ist in den letzten 50 Jahren verlorengegangen z.B. an typischer Architektur der Bauernhöfe oder in den gewachsenen Städten und Märkten, trotzdem singt dieses Buch nicht die Leier von der guten alten Zeit, die in Wirklichkeit viel härter und enger gewesen ist, als dies in der verklärenden Rückschau manchem erscheinen mag.

Die Autoren und Fotografen erzählen Geschichten, porträtieren Menschen, berichten von den Wandereindrücken, die Gedichte bilden lyrische Angelpunkte in dem Gesamtmosaik der Texte. Und so erschließt sich das Waldland, seine Natur und Kultur, mit seinen Menschen und ihrem Leben. Die Diskussionen zuletzt um ein überhebliches Zukunftsgutachten aus der großen Landeshauptstadt, das den Bayerischen Wald wie andere bayerische Landstriche als gesellschaftliches Hinterland abschreiben wollte, ihm den Status eines Natur- und Tourismusreservats gnädig zubilligend, zeigten: Nein, dieser Wald mit seinen Leuten und seiner Geschichte braucht sich nicht verstecken.

Die Bilder, die Ihnen die Autoren und Fotografen in diesem Buch malen, möchten Sie auf eine Lesereise mitnehmen und zum Kennenlernen und Verstehen dieses bayerischen Landstrichs einladen. In diesem Sinne wünsche ich als Herausgeber Ihnen – den Urlaubsgästen, den Einheimischen und all denen, die hier aufgewachsen sind und dann fortzogen, aber hier noch immer ihre Wurzeln haben – eine anregende Reise durch den Bayerischen Wald.


„Eine wunderbare Einladung zu einem Besuch. Eigentlich die schönste, die man sich denken kann!“
Niels Beintker, BR 2, RadioReisen

„Man spürt in den Texten die kulturellen Spannungen, die ausgeräumte und zu Tode sanierte Dorflandschaften hinterlassen, ebenso wie die Melancholie des Waldlandes, die einen über den Alltag erhebt. Die Koexistenz von Tradition und Moderne prägt besonders die Fotografien des Bandes.“ 
Hans Kratzer, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

„Mit dem ReiseLeseBuch Bayerischer Wald ist dem Viechtacher lichtung verlag ein faszinierendes Meisterstück gelungen ... Ausreißerlos beeindruckend ist die Qualität der Texte ... Doch mehr noch als die kenntnisreichen Beiträge lebt der Band von der Poesie zwischen Bild und Text“. 
 
Raimund Meisenberger, PASSAUER NEUE PRESSE

„Man kann den Band aufschlagen, wo man will: Diese Gegendarstellung sticht ins Auge, sie eröffnet einen anderen Blick, und sie ist auch keineswegs immer so bescheiden-zurückhaltend, wie man es von Schwarzweiß vielleicht erwart.“
Florian Sendtner, MITTELBAYERISCHE ZEITUNG

„Bezauberndes Mosaik aus Texten und Fotos“
Evi Wittenzellner, VIECHTACHTER BAYERWALD-BOTE

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